Es weihnachtete sehr…
von John am 31.12.2009 unter Reiseuntensilien, Reisevorbereitungen
Anscheinend waren wir brav genug, sodass uns auch dieses Jahr das Christkind/der Weihnachtsmann besuchte. Natürlich brachte es/er auch einige Geschenke, die wir für unsere Reise gut gebrauchen könnten. Um folgende Utensilien sind wir nun “reicher”.
- Ein Reisekochbuch
. Das wurde speziell für Leute wie uns geschrieben, die mit einem Wohnmobil (bei uns wohl eher eine “Art Wohnmobil”) unterwegs sind. Darin sind praktische Tipps enthalten, welche Zutaten man auf Reisen braucht, wie man sie am besten lagert/kühlt, oder auch ganz einfach wie man “improvisiert”. Gleichzeitig ist das Buch recht handlich im Format und daher prädestiniert für unsere knappen Platzverhältnisse. Beim ersten Durchstöbern habe ich schon einige nette Rezepte gefunden, die ich vielleicht sogar schon hier zu Hause ausprobieren werde.
- Ein ADAC Atlas für Europa (2010/2011)
. Für eine Europareise ist ein Atlas natürlich Pflicht. Auch wenn wir natürlich mit einem Navigationsgerät ausgerüstet sein werden, ist so etwas “für die Hand” doch schon etwas anderes als die Karten auf einem kleinen Bildschirm. Außerdem sind auch praktische Infos zu allen Ländern abgedruckt, die wir unbedingt brauchen (Währung, Notrufnummern, wichtige Adressen, was man für die Einreise braucht, was der Zoll erlaubt, bestimmte Straßenverkehrsregeln, und und und).
- Einen kleinen Feuerlöscher
. 1 kg schwer und befüllt mit ABC-Pulver. Der wird dann im Juni, wenn wir unseren Bus wieder haben, natürlich dort verstaut und wird uns hoffentlich nicht im Stich lassen, wenn wir ihn brauchen (was wir nicht hoffen…).
- Ein Reisetagebuch
. Natürlich klassisch in schwarz von Moleskine, wie viele andere “Dichter und Denker” vor uns auch. Da kommt dann alles rein, was für den Blog nicht in Frage kommt
. - Zwei VW-Bus Handbücher. Einmal eins für Leute wie uns
, die sonst mit der Reparatur eines Autos eher weniger zu tun haben. Detailliert erklärt und bebildert, damit man es auch versteht. Und dann noch ein Buch
, in dem dann alles drinsteht, was man so braucht. Aber eher nichts für Laien.
Das ist zumindest mal ein kleiner Teil der “speziellen” Dinge, die wir auf unsere Europareise mitnehmen (müssen). Fortsetzung folgt…
Musterung
von John am 14.12.2009 unter Das sind wir
So, einen Monat war es nun still um uns. Dabei gibt es einige recht erfreuliche Neuigkeiten, die uns unserem Vater Staat geschuldet sind. Nachdem Marcus ja bereits “erfolgreich” zur Musterung herangezogen wurde, haben auch Tobi und ich unsere Musterungsbescheide bekommen. Am 7.12. war es bei Tobi so weit. Der Tag begann für uns beide erst einmal mit einem kleinen Frühstück bei mir, da ich an diesem Tag (natürlich gesundheitsbedingt
) einen Tag in der Schule frei hatte. Zu diesen tollen Croissants aus der Dose gab es Eier und furchtbaren “Cappuccino”, den ich zu verantworten hatte
(war etwas im Stress). 10:45 Uhr musste sich Tobi (un)pünktlich beim Kreiswehrersatzamt in Traunstein einfinden. 13:07 mitteleuropäischer Zeit kam dann die frohe Botschaft über Facebook: “ausgemustert”. Da war ich schon mal froh.
Jetzt konnte nur noch ich unsere Fahrt gefährden. Meine Musterung sollte am 8.12. stattfinden, also genau am Tag nach Tobis Musterung. Mein Termin war um 8 Uhr, das bedeutete in erster Linie: früh aufstehen… Habe mich kurz vor 7 Uhr mit ein paar anderen Betroffenen aus meinem Bekanntenkreis getroffen, um gemeinsam nach Traunstein zu fahren. Dort sind wir dann auch überpünktlich angekommen. Nach kurzem Warten wurde ich bereits aufgerufen. Bei einer netten Dame sollte ich meine Personalien überprüfen. Außerdem wurde einige (zum Teil relativ persönliche) Daten erhoben. Nach weiterer kurzer Wartezeit sollte ich zu einer Arzthelferin. Als sie mich sah, hat sie gleich gemeint, wie dünn ich doch wäre. Als ich ihr dann mein Gewicht auf der Waage mitgeteilt habe, war sie sehr verwundert “wie schwer” (Zitat) ich doch sei. Nach weiterer erstaunlich kurzer Wartezeit hat mich ein freundlicher, etwas älterer Arzt zu sich gerufen. Nach einem kurzen Blick auf meine Atteste, Röntgenbilder und meinen Rücken entwickelte sich ein nettes Gespräch über Orthopäden und Ärzte im Allgemeinen. In einem Nebensatz erwähnte er dabei, er könne mich ja nicht zweimal ausmustern. Innerlich machte ich einen Purzelbaum!
“Dann gebe ich Ihnen mal Note 5″ war sein Kommentar beim Ausfüllen des Formulars. So konnte ich bereits 8:43 Uhr die Nachricht via Facebook weiterverbreiten.
Alles in allem sind wir drei jetzt glücklich, dass zumindest diese Hürde nun nicht mehr im Weg steht. Bleiben noch die unzähligen anderen…
1 Kommentar:Bund, Cappuccino, Frühstück, John, Musterung, Tobi
